GPS-Tracker für Hunde

Ein GPS-Tracker erlaubt es Dir, ständig die Kontrolle darüber zu behalten, wo Dein Hund sich gerade aufhält. Was zunächst wie ein technisches Kinkerlitzchen klingt, von dem auch ich anfangs dachte, ich bräuchte es nicht, ist für mich mittlerweile fast schon unverzichtbar geworden. Heutzutage benutze ich den GPS-Sender für Hunde von „Wo ist Lilly?“, den ich Dir nun kurz vorstellen möchte.

Wie funktioniert der Tracker?

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Ein GPS Tracker ist ein Gerät, das zur Ortung von Personen, Fahrzeugen oder Haustieren eingesetzt werden. Der GPS Sender setzt sich aus zwei GPS Modulen und dem Mikroprozessor zusammen. Ein Modul funktioniert als Empfänger für Koordinaten des GPS Satelliten. Damit wird der aktuell genaue Standort des Trägers des GPS Trackers festgestellt. Beim zweiten Modul handelt es sich um das GSM-Modul. Dieses Modul kann von jeder Position Daten empfangen und an das Mobilfunknetz weitergeben. Diese Informationen erhält man dann auf dem eigenen Handy.

Die Voraussetzung, dass solche GPS Geräte auch für das Orten von kleineren Haustieren, zum Beispiel meinem kleinen Bully, eingesetzt werden können, ist die Herstellung von entsprechend kleinen und leichten GPS Trackern.

Die kleinen GPS Ortungsgeräte, die sowohl für kleine Hunde als auch für Katzen verwendet werden können, belasten die Tiere überhaupt nicht. Sie sind besonders für den Hund mit dem Tragen seines Halsbandes vergleichbar. Die Geräte verursachen auch keinerlei Geräusche, die das Tier stören oder verwirren könnten.

Das kleine Gerät ist kinderleicht am Halsband des Hundes zu befestigen. Wann immer man wissen möchte, wo er sich gerade befindet, kann man sich per SMS oder Anruf die metergenaue Position des Hundes anzeigen lassen. Die Ortung erfolgt über Google Maps und funktioniert wirklich mit jedem Handy, das in der Lage ist, sich mit dem Internet zu verbinden.

Praktischerweise ist mit den Anschaffungskosten auch alles bezahlt. Es entsteht keine Vertragsbindung und damit fallen auch keine monatlichen Kosten an. Selbst der Akku des Geräts, der bei einem Betrieb rund um die Uhr in etwa eine Woche hält, ist nicht batteriebetrieben, sondern kann bequem über das im Lieferumfang enthaltene Stromkabel an der Steckdose aufgeladen werden. Darüber hinaus wirst Du auch per SMS darüber informiert, wenn der Akku am Leergehen ist, sodass es nahezu unmöglich ist, den Zeitpunkt zu verpassen. Mit einem Gewicht von gerade einmal 50 Gramm ist der GPS-Tracker dabei auch keine Belastung für Deinen Vierbeiner. Außerdem ist er spritzwasserfest, was die Lebenserwartung weiter verbessert.

Meine Französische Bulldogge tracken

wo-ist-lilly-Hunde-8Da meine Französische Bulldogge auch beim Spaziergang im Wald ohne Leine nie meinen Sichtbereich verlässt und auch außer Haus immer meine Nähe sucht, habe ich zunächst nicht wirklich verstanden, wieso ich einen solchen Tracker brauchen könnte. Überzeugt hat mich dann aber die Funktion „Geo-Fence“.

Hierbei ist es möglich, dem Bully einen virtuellen Zaun zu bauen. Früher war es immer sehr problematisch für mich, im Sommer im ersten Stock zu arbeiten und dabei meine Französische Bulldogge unbeaufsichtigt im Garten sein zu lassen.

Dabei hatte ich nicht nur Angst davor, dass sie vielleicht doch irgendwann einmal auf die Idee kommt, Reißaus zu nehmen, sondern auch davor, dass jemand sie sieht und mitnimmt. Per „Geo-Fence“ kann ich nun aber bequem den Garten abstecken und erhalte umgehend eine SMS, wenn mein Bully aus irgendeinem Grund den Garten verlässt. Wie zuverlässig das Ganze funktioniert, habe ich gleich am ersten Tag festgestellt, als der Modus noch immer aktiviert war und wir beide gemeinsam unseren Abendspaziergang angetreten haben. Durch diese Funktion können wir nun schöne Sommertage beide viel entspannter genießen.

Der SOS-Knopf

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Eine weitere geniale Funktion des GPS-Senders ist der SOS-Knopf. Ist die Französische Bulldogge aus irgendeinem Grund abhandengekommen und findet jemand sie, so kann er über das Drücken des Notfallknopfs nicht nur die Position des Hundes übermitteln, sondern über das eingebaute Mikrofon sogar mit dem Handy des Besitzers telefonieren. Ein wahres Wunderwerk der Technik! Damit Du die Funktion des GPS Trackers für Deinen Hund nutzen kannst, musst Du allerdings Dein Handy griffbereit und eingeschaltet haben, solange der Hund das GPS Gerät trägt.

Beruhigter mit dem Hund in den Urlaub

Gerade bei gemeinsamen Urlauben prasseln unzählige neue Eindrücke auf den Vierbeiner ein. Unbekannte Gerüche, andere Tiere, fremdartige Geräusche können dazu führen, dass er die Orientierung verliert. Auch für uns Menschen gibt es aber in der Regel viel Neues zu entdecken, wodurch das Risiko, sich hier aus den Augen zu verlieren, deutlich größer ist, als in der Heimat. Da der GPS-Sender allerdings über Google-Maps funktioniert, lässt sich der Hund tatsächlich an jedem Ort auf der Welt tracken.

Selbst wenn Du alleine in Urlaub fährst und der Vierbeiner so lange zu Gast bei einem Familienmitglied, Freund oder „Hundesitter“ ist, kannst Du jederzeit über dieses tolle Tool nachschauen, wo genau er gerade ist.

Fazit

Ob Du in dem GPS-Tracker eine unnütze technische Spielerei siehst oder eine hilfreiche Erleichterung, musst Du letztendlich für Dich selbst entscheiden. Wie ich schon sagte, habe ich den Sender am Anfang auch erst belächelt. Inzwischen will ich ihn jedoch auf keinen Fall mehr missen!

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