Französische Bulldogge

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Die gängigsten Französische Bulldogge Mischlinge

Es existieren seit jeher die verschiedensten Mischlinge unter den Hunderassen. Dies entsteht manchmal aus purem Zufall heraus, ist aber gelegentlich auch von Züchtern klug geplant. In jedem Fall hat eine Kreuzung zur Folge, dass eine ganz besondere neue Hunderasse herauskommt.

Warum ein Französische Bulldogge Mischling auch Vorteile hat

Grundsätzlich habe ich Dir schon an manchen Stellen auf dieser Webseite erklärt, dass die Französische Bulldogge durch ihre Gesichtsform Schwierigkeiten mit der Atmung haben kann. Kreuzungen mit anderen Rassen, die anstatt der flachen Schnauze eine besonders ausgeprägte Gesichtsform besitzen, können somit dazu beitragen, dass der Französische Bulldogge Mischling die rassetypischen Atmungsprobleme nicht mehr hat. Möglicherweise hast auch Du schon von der Aussage gehört, dass Mischlinge gesünder und robuster sind als reinrassige Hunde.

Nicht bewiesen

In diesem Punkt möchte ich ungerne Partei ergreifen, da von tiermedizinischer Seite her bis heute noch ein eindeutiger Beweis dieser These aussteht. Erwiesen ist, dass kleinere Hunde eine längere Lebenserwartung haben. Somit müsste man für eine valide Studie Mischlinge und reinrassige Hunde heranziehen, die in etwa die gleiche Körpergröße haben. Richtig ist natürlich, dass sich bewusste Schwächen, wie eben die Atmung unserer Französischen Bulldogge, durch Kreuzungen ausgleichen lassen.

Unterm Strich bestimmen aber immer die Gene und der Stammbaum der Elterntiere über die Gesundheit und Robustheit der Kreuzung.

Die beliebtesten drei Mischlinge mit Französischen Bulldoggen

Grundsätzlich gibt es fast keinen Französischen Bulldoggen Mix, den es nicht gibt. Dennoch sind manche Kreuzungen weiter verbreitet als andere. Deswegen möchte ich Dir hier noch die 3 häufigsten Bulldogge Mischlinge vorstellen.

Der Frops

Wie man in dieser lustigen Bezeichnung schon richtig vermutet, handelt es sich bei dem Frops um einen Mops Mischling. Da sowohl der Mops als auch die Französische Bulldogge sehr kompakte Hunde sind, ist auch das Ergebnis der beiden den reinrassigen Vertretern sehr ähnlich. Dennoch ist das Aussehen wirklich absolut einmalig und supersüß. Die Problemzone Atmung wird allerdings durch den Mops nicht behoben, da auch diese Rasse nicht gerade für ihre Langatmigkeit bekannt ist. Ich habe aber beispielsweise mal einen Züchter für diese Mischlingswelpen in Bayern kennengelernt, der besonderen Wert darauf legt, dass die Elternteile für ihre Rasse jeweils besonders ausgeprägte Nasen haben.

Charakterstarke Mischung

Ich empfehle Dir auf jeden Fall, mit Deinem Züchter darüber zu sprechen, wenn Du Dich für einen Frops interessierst. Charakterlich passen die beiden Rassen in jedem Fall auch erstklassig zusammen. Auch der Mops möchte sehr gerne in Gesellschaft der Menschen sein. Als sehr pflegeleichter Hund hat der Mops zudem extrem gute Antennen und ein sehr gutes Gespür für die Gemütslage seiner Besitzer. Der sensible Hund braucht genau wie der Bully viel Zuwendung. Unterm Strich der wohl beliebteste Französische Bulldogge Mischling.

Der Jackbull

Hinter diesem Modewort verbirgt sich ein Jack Russell Mischling, was eine ganz besonders interessante Verpaarung ist, da Französische Bulldogge und Jack Russell Terrier doch sehr unterschiedliche Hunde sind. Das Produkt aus beiden Rassen gilt als besonders robust, da die Gesichtsform des Jack Russells dafür sorgt, dass die Schwierigkeiten bei der Atmung des Bullys ausgeglichen werden. Auch die Augen, die bei der Französischen Bulldogge besonders viel Aufmerksamkeit und Pflege brauchen, sind bei diesem Mischling gesünder. Optisch sieht der Jackbull ausgesprochen interessant aus.

Wird selten erkannt

Die wenigsten Menschen erkennen beide Rassen. Manchmal wird sogar weder der Jack Russell noch die Französische Bulldogge in diesem Mischling erkannt. Viel mehr erinnert das Aussehen der Kreuzung an einen Boxer oder Staffordshire Terrier.

Ergänzt sich super

Auch charakterlich bekommt der Jackbull viel Gutes mit in die Wiege gelegt. So bleiben alle positiven Wesenszüge der Französischen Bulldogge erhalten und werden um die schier nie enden wollende Ausdauer des Jack-Russell-Terriers ergänzt. Wo der Bully nur athletisch aussieht und durch die Atmung nicht überfordert werden darf, ist der Jackbull um einiges leistungsstärker. Dennoch bleibt er ein sehr kinderlieber und verspielter Familienhund.

Der French Bullhuahua

In der dritten Kreuzung, die aktuell äußerst beliebt ist, stecken Chihuahua Mischlinge. Diese Mischlingswelpen habe ich mal in NRW gesehen und ich muss schon sagen, dass das Ergebnis dieser Rassen wirklich einen ganz besonderen Charme besitzt. Wie ich eingangs schon sagte, sind die Gene der Zuchttiere bei Mischungen immer sehr wichtig. Dies gilt für den French Bullhuahua allerdings in ganz besonderem Maße. Der Chihuahua hat nämlich auch einige Schwachstellen, weswegen sich in diesem Mix nach Möglichkeit alle Stärken der jeweiligen Rassen durchsetzen müssen.

Voneinander profitieren

Die ausgeprägte Nase des Chihuahuas kann die Atmungsprobleme des Bullys ausgleichen, allerdings muss sich hier auch die Robustheit der Französischen Bulldogge durchsetzen, da die Chihuahuas doch recht zerbrechliche Vierbeiner sind. Unter dem Strich kann unser Bully aber von dieser Kreuzung sehr profitieren, da Chihuahuas mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von bis zu 18 Jahren doch sehr alt werden können.

Unwiderstehlich

Ihre hingebungsvolle Art vereint sich damit bestens mit dem großen Bezug, den die Französische Bulldogge zu uns Menschen hat. Aber Vorsicht: Auch der Chihuahua weiß ganz genau, wie man Frauchen und Herrchen um den Finger wickelt. Da auch der Bully hierin ein echter Spezialist ist, ist der French Bullhuahua mit Sicherheit eine Mischung, der man nur ganz besonders schwer widerstehen kann.

Fazit

Grundsätzlich spricht absolut nichts dagegen, sich für einen Mischling zu entscheiden. Ich rate Dir abschließend noch mal, Dir ein genaues Bild über den Züchter zu machen und Dich über die Elterntiere und deren Stammbaum zu informieren. Mit guten Genen ist eine Kreuzung nämlich nicht minder gesund als die reinrassigen Vertreter.

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