Französische Bulldogge

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Französische Bulldogge – Infoportal über unseren Lieblingshund

Inhaltsverzeichnis

Willkommen auf meiner Webseite, die sich eingehend mit Französischen Bulldoggen beschäftigt. Ich selbst habe seit einigen Jahren einen kleinen Bully und möchte Dir an dieser Stelle einen umfangreichen Überblick über alle wissenswerten Themengebiete rund um diese bemerkenswerte Hunderasse geben. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Steckbrief

Rasse Französische Bulldogge
Herkunftsland Frankreich
Ursprünglich gezüchtet in England
FCI Gruppe Gesellschafts- und Begleithund
Lebenserwartung 10 bis 12 Jahre
Größe ca. 25 bis 35 cm
Gewicht ca. 8 bis 14 kg
Ernährung Karnivor (Fleischfresser)
Aussehen kurze und flache Schnauze, große Stehohren, kompakter Körperbau, kurzer Schwanz
Fellfarbe schwarz, weiß, cremefarben, fawn, sable
Felltyp Kurzhaar
Fellart dicht, weich, glänzend
Preis ca. 800 bis 2.000 Euro (Achtung: Bei zu niedrigem Preis unbedingt die Seriösität des Hundeverkäufers hinterfragen)
Anfälligkeiten Augen, Atmung, Allergien
Eigenschaften sehr menschenbezogen, kinderlieb, anhänglich, verspielt, intelligent, geduldig, athletisch
Haltung auch geeignet für die Haltung in der Stadt auf engem Raum, braucht Nähe zu Menschen, darf nicht über längere Zeiträume hinweg alleine gelassen werden, auf keinen Fall in einem Zwinger zu halten
Auslauf ca. 45 Minuten pro Tag (verteilt auf drei Spaziergänge), Welpen brauchen dafür viele kurze Spaziergänge am Tag
Pflege Hautfalten unter den Augen regelmäßig überprüfen, Zähne putzen, Krallen stutzen, baden

Kurzbeschreibung:

Die Französische Bulldogge ist ein ausgesprochen süßes und liebenswertes Tier. In der Nähe von Menschen blüht sie erst so richtig auf. Sie ist ausgesprochen aufmerksamkeitsbedürftig und möchte am liebsten rund um die Uhr von ihrem Frauchen und Herrchen umgeben sein. Die kleinen Französisch Bulldogge Welpen machen es dabei alleine schon über ihr niedliches Aussehen jedem leicht, sie ganz tief und fest in das Herz zu schließen. Durch seine verhältnismäßig kleine Körpergröße braucht der Bully dabei nicht besonders viel Auslauf.

Stadttauglich

Die Rasse kann damit problemlos in einer Etagenwohnung in der Stadt gehalten werden. Dabei sollte man aber darauf achten, dass sie stets von Menschen umgeben ist und immer nur ganz kurze Phasen lang alleine ist. Gerade für die Zwingerhaltung ist die Französische Bulldogge absolut ungeeignet. Der fehlende Kontakt zu Menschen würde ihr zu sehr aufs Gemüt schlagen. Im gemeinsamen Spiel mit ihrem Besitzer ist die Französische Bulldogge sehr lustig und bringt einen gerne zum Lachen. Überhaupt ist sie ausgesprochen verspielt, aber auch mindestens genauso wissbegierig, weswegen die Erziehung der Welpen sehr leicht ist.

Konsequenz ist wichtig

Zwar haben die kleinen Bullis oft auch einen bemerkenswerten Dickkopf, der sich niemals vollständig aberziehen lässt, denn Französische Bulldoggen sind nicht nachtragend. Mit einer konsequenten Erziehung lässt sich dieses kleine Manko problemlos ausgleichen. Schau Dir doch in dem nachfolgenden YouTube-Video mal eine typische Französische Bulldogge an!

Hier siehst Du nämlich, was mit einer konsequenten Erziehung bei diesen wundervollen Tieren so alles möglich ist. Die Französische Bulldogge Sita beherrscht nämlich bereits nach einem Jahr 20 wirklich bemerkenswerte Tricks.

French Bulldog doing 20 tricks

Fragen und Antworten zur Französischen Bulldogge

Im Folgenden möchte ich gerne ein paar gängige Fragen und Antworten zur Französischen Bulldogge in Kurzform beantworten. Für Informationen, die mehr in die Tiefe gehen, möchte ich Dir gerne die zahlreichen Unterseiten auf dieser Homepage ans Herz legen.

Französische Bulldogge: worauf muss man achten? Welche Eigenarten hat der Hund?

Die Französische Bulldogge ist ein überdurchschnittlich menschenbezogener Hund. Sie braucht tägliche Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten fast noch dringender als Futter und Spaziergänge. Du solltest Dir also immer genug Zeit einplanen, um mit deinem Bully ausgiebig kuscheln zu können. Überhaupt will er ständig in Deiner Nähe sein, weswegen er sich auch als Begleiter ins Büro oder bei Besuchen eignet. Als sehr neugieriger Hund möchte der kleine Bully Welpe aber auch viel Neues entdecken und Beschäftigungen fürs Köpfchen bekommen.

Wie ist das Temperament und das Wesen einer Französische Bulldogge?

Eine typische Französische Bulldogge ist sehr verspielt und verschmust. Sie bringt ihre Besitzer überaus gerne zum Lachen und überzeugt aber auch auf voller Linie über ihre angenehme und ruhige Art. Ein Bully ist bei einer richtigen Erziehung nicht aggressiv und entgegen der weitläufigen Meinung schon gar kein Kampfhund. Er verfügt über ein extrem großes Herz und ist durchaus sehr mutig. Seine Menschen würde er gegen alle Gefahren verteidigen, auch wenn er durch seine kleine Körpergröße natürlich gerade gegen größere Hunde den Kürzeren ziehen würde. Zu Temperament und Wesen kannst Du auch die Unterseiten mit weitaus ausführlicheren Informationen besuchen.

Was kosten Französische Bulldoggen? (Kaufpreis + Lebensunterhaltungskosten pro Monat)

Für einen Französische Bulldogge Welpen zahlt man je nach Farbe und Züchter zwischen 800 Euro und 1200 Euro. Sollte dieser Preis deutlich geringer sein, so ist es umso wichtiger, den Züchter genauestens unter die Lupe zu nehmen und auf seine Seriosität hin zu überprüfen. Weiterhin ist mit Futterkosten von in etwa 100 Euro pro Monat zu rechnen. Hinzu kommen logischerweise noch die Steuern für den Hund und neben Tierarztrechnungen kann es sich auch durchaus empfehlen, eine oder mehrere Versicherungen für den Vierbeiner abzuschließen.

Wie lange wachsen Französische Bulldoggen und wann sind sie ausgewachsen?

Insgesamt wächst eine Französische Bulldogge in etwa, bis sie drei Jahre alt ist. Hierbei verläuft das Wachstum allerdings ziemlich unverhältnismäßig. Während die kleinen Vierbeiner im ersten Jahr fast ausschließlich in die Höhe schießen und sich der ungefähren Maximalhöhe von 35cm annähern, gehen sie erst in den anschließenden zwei Jahren auch in die Breite. Natürlich ist die Ernährung auch ein sehr entscheidender Faktor für das Wachstum der Bullys. Was die Kleinen brauchen, um sich perfekt zu entwickeln, kann Dir der Züchter, bei dem Du Deinen Welpen holst, genau erklären.

Wie groß, wie schwer und wie alt werden Französische Bulldoggen?

Französische Bulldoggen erreichen ungefähr ein Gewicht von 8 bis maximal 14 Kilogramm. Alles, was darüber hinaus geht, fällt schon unter Übergewicht und kann die Gesundheit des Tieres stark beeinträchtigen. Seine maximale Größe von ca. 35cm sollte der Bully in der Regel bereits nach dem ersten Lebensjahr erreicht haben. Französische Bulldoggen sind darüber hinaus mittlerweile äußerst robust und erreichen ein durchschnittliches Alter von 10 bis 12 Jahren.

Was fressen Französische Bulldoggen?

Grundsätzlich sind Französische Bulldoggen karnivor. Das heißt, sie fressen hauptsächlich Fleisch. Natürlich brauchen gerade auch die Welpen beim Heranwachsen Trockenfutter und sollten allgemein sehr ausgewogen ernährt werden. Welches Hundefutter besonders gut für sie geeignet ist, kann Dir am allerbesten Dein Züchter erklären. Schließlich ist das Aufziehen von gesunden Tieren seine tägliche Arbeit.

Welche Farben gibt es? Gibt es tatsächlich eine blaue Französische Bulldogge?

Die kleinen Vierbeiner gibt es in den unterschiedlichsten Farben. Von gängigen Varianten wie schwarz, weiß, cremefarben, fawn, sable oder Mischungen aus den verschiedenen Farben ist nahezu alles möglich. Tatsächlich gibt es auch blaue Französische Bulldoggen. Diese Züchtung ist allerdings sehr stark umstritten und sie ist auch nicht von offizieller Seite her anerkannt. Vom momentanen Wissensstand her geht man davon aus, dass blaue Bullys wesentlich krankheitsanfälliger sind als andere Vertreter der Rasse.

Woher kommen Französische Bulldoggen? Welche (Mix-)Arten gibt es?

Die Französische Bulldogge wird zwar in erster Linie mit Frankreich in Verbindung gebracht, kommt aber streng genommen eigentlich aus England. In Frankreich (und Belgien) wurden die Tiere allerdings erst so richtig populär und aus französischen Züchtungen stammt übrigens auch ihr rassetypisches Stehohr. Sie ist allerdings sehr eng mit der Englischen Bulldogge verwandt. Auch Kreuzungen mit den Französischen Bullys sind sehr beliebt. Dazu zählt der Frops (mit Mops), der JackBull (mit Jack Russel Terrier) oder der French Bullhuahua (mit Chihuahuas).

Wo finde ich Züchter der Französischen Bulldogge? Wozu wurden Französische Bulldoggen gezüchtet?

Die Französische Bulldogge stammt ursprünglich von der Englischen Bulldogge ab, welche früher bevorzugt für Hundekämpfe eingesetzt wurde. Da diese aber glücklicherweise schon lange verboten sind, hat sich der Zweck der Züchtung schon längst gewandelt. Heute werden Französische Bulldoggen als Begleit- und Gesellschaftshunde gezüchtet. Die kleinen Bullys haben dabei überhaupt keine aggressive Ader mehr und sind schon gar keine Kampfhunde. Vielmehr sind sie extrem menschenbezogen und kinderlieb. Einen ausführlichen Überblick, wo Du einen Züchter in Deiner Nähe finden kannst, und worauf Du beim Kauf der Welpen achten solltest, findest Du auch hier auf der Webseite.

Wo kann ich ein „Französische Bulldogge“ Welpen kaufen?

Prinzipiell ist es auch möglich, einen Französische Bulldogge Welpen über das Internet zu finden. Hierzu habe ich Dir auf der Welpen-Seite einige Portale genannt. Grundsätzlich ist hierbei allerdings Vorsicht geboten, da es auch viele Verkäufer gibt, die die Tiere aus Massentierzüchtungen erwerben. Solche Bullys sind leider oft krank und haben kein gutes Erbgut. In diesem Zusammenhang möchte ich Dir dringend ans Herz zu legen, Dir einen seriösen Züchter zu suchen. Was Verkäufer anbelangt, möchte ich außerdem gerne auf meinen Blogartikel mit dem Thema „5 Lügen, die Hundeverkäufer immer wieder erzählen“ verweisen.

Zu welchem Preis kann ich eine Französische Bulldogge kaufen?

In den Kaufpreis einer Französischen Bulldogge fließt auch immer ihr Stammbaum mit ein. Besonders seriöse Züchter, die auf Elterntiere mit gutem Genmaterial wert legen, verlangen logischerweise weitaus mehr Geld als Massentierzüchtungen (sogenannte „puppy mills“). Alles, was unter 800 Euro liegt, sollte Dich stutzig machen. Grundsätzlich kannst Du mit ca. 800 Euro bis 1200 Euro kalkulieren, wobei seltenere Farben natürlich auch teurer sind als andere. Trotzdem Vorsicht vor blauen Bullys, denn die sind leider oft sehr krankheitsanfällig. Natürlich ist es auch möglich, für weniger Geld einer erwachsenen Bulldogge in Not eine zweite Chance zu ermöglichen.

Die Französischen Bulldoggen

Abschließend möchte ich Dir gerne noch einen ausführlichen Infotext über die lieben kleinen Bullys mit auf den Weg geben. Dieser ersetzt aber keineswegs die ausführlichen Informationen, die Du auf den vielen Unterseiten dieser Homepage finden kannst.

Fragen vorab und Raum für die kleine Bulldogge

Bevor Du Dich dafür entscheidest, Dir eine Französische Bulldogge zuzulegen, solltest Du Dir erst ganz genau überlegen, ob die Rasse auch wirklich zu Dir passt. Zur Erinnerung: Ein Bully braucht wirklich sehr viel menschliche Zuwendung. Er ist als Familienhund gezüchtet worden und will auch ein vollwertiges Familienmitglied sein. Dabei fällt es ihm nicht schwer, sich unterzuordnen. Du kannst es ihm aber erheblich erleichtern, indem Du ihm von Anfang an seinen Platz im „Rudel“ aufzeigst. Darf er beispielsweise nicht mit ins Bett oder auf die Couch, versteht er von Anfang an, dass er niedriger in der Rangordnung steht. In jedem Fall ist es aber wichtig, hier eine Entscheidung zu treffen und diese auch konsequent durchzuziehen. Wenn er gestern noch auf die Couch durfte und morgen nicht mehr, wird er schnell verwirrt sein.

Stadthunde

Überhaupt solltest Du, wenn Du Dich für eine Französische Bulldogge entschieden hast, zunächst Raum für eine artgerechte Haltung schaffen. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass Du in ein Haus mit Garten ziehen musst. Im Gegenteil, die kleinen Bullys sind Haustiere, die nahezu prädestiniert für die Haltung auf wenig Raum inmitten der Stadt sind. Sie brauchen nämlich nicht besonders viel Auslauf, und weil sie sowieso am liebsten dem Frauchen und Herrchen ganz nah sind, brauchen sie auch keinen eigenen Raum, um sich auch mal zurückzuziehen.

Der Bulli braucht Aufmerksamkeit

Die fröhlichen und stets gut gelaunten Vierbeiner brauchen aber artgerechte Rahmenbedingungen, die Du schaffen solltest. Sie sind absolut ungeeignet für die Haltung im Zwinger. Auch leiden sie sehr stark unter Einsamkeit. Als perfekte Gesellschafts- und Begleithunde werden sie Dir das Leben aber nicht schwer machen, wenn Du sie mit zur Arbeit nimmst, sofern Dir das Dein Job ermöglicht. Stelle in jedem Fall vor dem Kauf sicher, dass Du Dir genug Zeit für das Tier nehmen kannst!

Den Bully finden, der zu Dir passt

Wie ich schon mehrfach betont habe, ist es sehr wichtig, dass Du Dir einen Züchter suchst, der seriös arbeitet. Für Züchter gibt es mehrere Möglichkeiten in Deutschland, sich zertifizieren zu lassen. Hierbei übernehmen dann beispielsweise Verbände die regelmäßige Kontrolle der Züchter. Zwei der wichtigsten Verbände sind die folgenden beiden:

Ist der Züchter Deiner Wahl in einem dieser beiden Verbände eingetragen, hast Du bereits einen sehr großen Anhaltspunkt dafür, dass er seriös arbeitet. Dennoch ist es unablässig, dass Du im Vorfeld des Kaufs in den direkten Dialog mit dem Züchter trittst und ihr euch dabei gegenseitig – wie ihr es von euren Hunden bereits kennt – eingehend beschnuppert.

Sobald Du Dir sicher bist, einen seriösen Züchter gefunden zu haben, kann es losgehen. Sobald der nächste Wurf erfolgt ist, muss der Nachwuchs sowieso erst einmal gute 8 Wochen bei seinem Muttertier verbringen, bevor er bei Dir einziehen kann. Diese Zeit muss nicht zwangsläufig zur Wartezeit werden. Nutze Sie viel eher dazu, um den Wurf kennenzulernen! Die Wahl des richtigen Tiers ist ausgesprochen wichtig, denn schließlich werdet ihr allermindestens 10 gemeinsame Jahre miteinander verbringen. Ihre Lebenserwartung liegt nämlich bei 10 bis 12 Jahren. Nachdem also auch der süße Bully Welpe und Du sich ausgiebig beschnuppert haben und ihr einander gesucht und gefunden habt, steht dem Einzug nichts mehr im Weg.

Dein bisheriges Leben wird umgekrempelt

Ist nun also der große Tag gekommen, an dem der Welpe bei Dir einzieht, so wird Dein bisheriges Leben sich schlagartig verändern. Der liebevolle Welpe mit seinen Fledermausohren wird Dich nämlich stark vereinnahmen. Dabei ist es nicht die Pflege oder der Auslauf, der Zeit kostet, sondern seine unstillbare Kuschelbedürftigkeit. Er wird Dich auf Schritt und Tritt verfolgen und gerade für die Hundeerziehung ist es schon nicht gerade leicht, ihm einen Wunsch abzuschlagen, wenn er erwartungsfroh vor Dir sitzt und Dich süß anguckt. Man will die kleinen Bullys einfach den ganzen Tag knuddeln. Er ist eben kein Jagdhund, sondern ausgesprochen verschmust.

Die erste gemeinsame Zeit

Dir steht eine sehr aufregende Zeit bevor. Die Französische Bulldogge will nämlich nicht nur täglich ihre doppelte Ration an Streicheleinheiten, sondern auch viel lernen. Bullys sind wirklich sehr intelligent, clever und verspielt. Daher ist es auch nicht weiter schwer, ihnen (wie in dem YouTube-Video zu Beginn der Seite) neben dem Einmaleins der Hundeerziehung auch ein paar tolle Tricks beizubringen. Hierzu habe ich noch zwei Tipps für Dich:

1. Die Aufmerksamkeitsspanne der Welpen ist noch nicht so groß. Arbeite daher lieber täglich in kurzen Einheiten, als nur ein paar Mal die Woche in großen Blöcken!
2. Die Hundeerziehung soll in erster Linie Spaß machen und schweißt euch beide darüber unzertrennlich zusammen. Arbeite also immer mit Belohnungen und positiven Anreizen für Deinen Bully!

Die ersten Kommandos

Im Rahmen der Erziehung willst Du Deinen Bully natürlich auch gehorsam machen. Dazu ist der allererste Schritt, ihm seinen Namen beizubringen. Dies funktioniert durch viele Übungen, bei denen Du ihn immer und immer wieder mit seinem Namen anredest. Reaktionen des Hundes auf seine Namensnennung hin sollten hierbei immer mit einem Leckerli belohnt werden. Wäre nicht seine Dickköpfigkeit, wäre der Bully wohl die am einfachsten zu erziehende Hunderasse.

Hierbei kann ich Dir nur raten, geduldig und konsequent am Ball zu bleiben.

Hat das Tier erst einmal seinen Namen verinnerlicht, muss er anschließend stubenrein gemacht werden. Auch Grundkommandos, wie „Komm“, „Sitz“, „Aus“, „Platz“, „Nein“ sollte er von Anfang an beigebracht bekommen. In diesem Zusammenhang wiederhole ich mich natürlich gerne: Arbeite immer mit Belohnungen! Den Hund für Fehler zu bestrafen, ist die vollkommen falsche Herangehensweise.

Der Alltag mit der Französischen Bulldogge

Wie ich schon erwähnte, ist der Bully sehr ungern allein. Wenn Du also alleine wohnst, ein Topmanager bist und täglich tausend Termine im Kalender hast, kannst Du dem Vierbeiner wohl leider nicht gerecht werden. Du solltest ihn zwar von Anfang an in der Erziehung auch daran gewöhnen, über kurze Intervalle alleine zu Hause zu sein, aber über den ganzen Tag will der Bully auf gar keinen Fall alleine gelassen werden. Einsamkeit tut ihm nämlich gar nicht gut. Egal, ob Mädchen oder Junge, ein ausgewachsener Bully braucht am Tag gerade einmal um die 45 Minuten Auslauf. Dies solltest Du am besten auf drei Spaziergänge à 15 Minuten verteilen.

Flexible Bullis

Gerne zieht die liebevolle Hunderasse auch mit, wenn Du wandern willst oder ausgiebige Unternehmungen planst, aber viel mehr Bewegung braucht er eigentlich nicht. Gerade im Sommer bei hohen Temperaturen solltest Du besonders auf ihn aufpassen, da er durch seine verhältnismäßig schlechte Atmung, die anatomisch durch seine flache Schnauze bedingt ist, schnell überfordert ist. Aber auch Zuhause kannst Du Deinen Bulli mit den verschiedensten Spielen beschäftigen. Er will schließlich auch was für den Kopf zu tun bekommen und nicht nur fressen und kuscheln. In jedem Fall kann ein tolles Spielzeug (toy) nicht schaden.

Den Bully gesund halten und ihn pflegen

Die Französische Bulldogge ist, sofern das Erbgut keine Schwächen aufweist (daher bitte immer zu seriösen Züchtern), sehr robust. Dabei ist es egal, ob es ein reinrassiger Hund ist oder ein Mischling. Entscheidend sind immer die Elterntiere, die Du nach Möglichkeit beim Züchter auch kennenlernen solltest. Gegen manche Krankheiten oder Parasiten ist man allerdings nicht gefeilt, weswegen regelmäßige Tierarztbesuche zur Routine in jedem Fall auf dem Programm stehen sollten. Es gibt aber auch viele Wege, wie Du täglich den Gesundheitszustand Deines Vierbeiners überprüfen kannst.

In die Kuschelroutine einbauen

Beispielsweise kannst Du im Rahmen eurer unzähligen Schmusestunden sein gestromtes Fell auf Unregelmäßigkeiten überprüfen. Auch muss den Augen der Bullis eine besonders große Aufmerksamkeit zuteil gebracht werden. Gerade der Bereich der Augenfalten ist sehr anfällig für Infektionen und sollte von Dir so oft wie möglich überprüft werden. Da die Französische Bulldogge eine echte Kämpfernatur ist und selten zeigt, dass es ihr nicht gut geht, solltest Du Dich nicht darüber hinwegtäuschen lassen und bei äußerlichen Veränderungen lieber gleich zum Tierarzt gehen.

Zur Pflege des Bullys gehört außerdem:

  • Baden
  • Zähne putzen
  • Krallen stutzen

Für besonders wunderschöne Exemplare gibt es natürlich auch eigene Ausstellungen. Ist Dein Bully also süß genug, kannst Du womöglich sogar einen Preis mit ihm gewinnen, wenn Du besonders viel Zeit in seine Pflege investierst. Dabei ist sein Fell beispielsweise durch das Kurzhaar sehr pflegeleicht.

Hundekleidung?

Wenn Du möchtest, kannst Du Deine Französische Bulldogge natürlich auch bekleiden. Hierfür gibt es im Internet die verschiedenartigsten Shops, von denen sich manche sogar auf die kleinen Bullis spezialisiert haben. Natürlich kannst Du auch mit dem Spitzenklöppler selbst frisch ans Werk gehen. Wichtig ist nur, dass das Tier nicht unter der Kleidung leidet. Das Anziehen sollte hierbei absolut freiwillig geschehen, lässt sich aber mit entsprechenden Leckerlies auch antrainieren. Die Hauptsache ist, dass man hierbei beachtet, dass das Tier die Kleidung nicht als störend empfindet. Bei Bullis, die krank sind, kann außerdem gerade bei Spaziergängen im kalten Winter wärmende Kleidung durchaus förderlich für die Gesundheit der Kleinen sein.

Zeit im Freien

Grundsätzlich ist die Französische Bulldogge drinnen wie draußen am liebsten ihrem Frauchen und Herrchen ganz nahe. Sie neigt also nicht dazu, wegzulaufen. Dennoch sollte Dich das nicht leichtsinnig machen. Die Rasse ist nämlich auch für ihre Neugier bekannt, weswegen gerade bei Welpen ganz dringlich dazu geraten werden muss, sie immer an der Leine zu führen. Auch kann ein Bully aus einem Schreck heraus stiften gehen. Verursacht er hierbei beispielsweise in der Stadt einen Unfall, so steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel, sondern Dir drohen womöglich hohe Kosten, da Du für Deinen Vierbeiner haften musst. In diesem Bereich kannst Du Dir überlegen, eine Hundehaftpflicht abzuschließen, um zumindest dagegen abgesichert zu sein.

Der Bully wird alt

Kein Lebewesen ist davor gefeit, alt zu werden. Wenn die ersten altersbedingten Beschwerden auftreten, solltest Du umso dringender auf alle Bedürfnisse Deiner Französischen Bulldogge eingehen, damit es auch in hohem Alter noch ein schönes Leben mit Dir verbringen kann. Hierbei muss ich Dir aber leider auch einen schmerzvollen Rat geben:

Wenn das Leben für Deinen Bulli zur Qual wird, sei fair genug zu dem Tier! So schwer es auch sein mag, aber manchmal ist es leider einfach besser für das Tier, wenn seinem Leid ein Ende gesetzt wird.

Ich selbst habe auch große Angst vor dem Tag, wenn unsere kleine Bulldogge von uns gehen muss. Dennoch ist dies leider der ganz natürliche Lauf der Dinge. Ich kann Dir in jedem Fall aus langjähriger Erfahrung sagen, dass diese bemerkenswerten kleinen Vierbeiner Dein Leben ungemein bereichern. Ich hatte vor meinem Bully schon andere Hunderassen, die auf ihre Weise auch toll und besonders waren, aber ein Leben ohne eine Französische Bulldogge ist für mich mittlerweile wirklich unvorstellbar geworden. Sowohl Deine eigene Lebenszeit als auch die Deines Haustiers ist aber begrenzt.

Jeder Tag zählt

Umso wichtiger ist es, dass ihr jeden einzelnen Tag zu einem ganz besonderen Tag macht. Die Franzöische Bulldogge ist wirklich sehr gut dazu geeignet, auch Dir das Leben schöner zu machen. Ihre sensiblen Antennen spüren auch immer, wenn Du mal Trost brauchst. Eine ausgiebige Kuschelstunde kann dabei echte Wunder bewirken. Daher schließe ich diese Seite mit dem wohl besten Rat, den ich Dir geben kann:

Genieße jeden einzelnen Tag mit Deiner Französischen Bulldogge!

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